Allgemein, Häkeln, Job

Und täglich grüßt das Murmeltier

Ah…ich schludere schon wieder mit dem Blog. Irgendwie rennt die Zeit im Moment einfach nur davon und ehe man sich versieht, sind schon wieder fast zwei Wochen vergangen. Die Tage vergehen einfach in der Hektik des Alltags. Abends schlafe ich dann fix und fertig auf der Couch ein und nehme mir ganz fest vor, am nächsten Morgen zu berichten. So viel zu guten Vorsätzen…

 

Bergkirchweih ist over

So richtig viel los war in den letzten Tagen auch nicht – die Erlanger Bergkirchweih ist an mir vorbeigegangen, ohne dass ich sie besucht habe. Lediglich die Massen an betrunkenen Menschen in der Stadt und die Müllberge auf dem Arbeitsweg erinnerten mich daran. Vielleicht gebe ich mir den Spaß nächstes Jahr mal wieder – je nach Lust und Laune. Kommt auch aufs Wetter an. Zu heiß ist nicht gut und zu kalt oder regnerisch ist auch nicht gut. Jedenfalls wurde am Montag Abend das Fass eingegraben und das Thema hat sich für dieses Jahr erledigt.

decke

Grannydecke

 

Meine über die Pfingstfeiertage gehäkelte Granny-Square-Decke habe ich am letzten Wochenende fertiggestellt. Wie findet ihr sie? Das Bild ist jetzt nicht der Brüller geworden, aber meine Talente liegen eben nicht beim Fotografieren, sondern beim Häkeln Open-mouthed smile. Letztendlich hat sie eine Größe von 1,50 x 1,10 m erreicht, das ist für mich Gnom absolut ausreichend, um mich am Abend auf der Couch so richtig schön einzukuscheln.

Die Kuscheldecke besteht aus 140 Granny-Squares, gehäkelt aus Resten der “Lisa Premium” (Gründl) und der Schachenmayr “Bravo”. Trotz gleicher Lauflänge und Zusammensetzung wirken die beiden Garne leider unterschiedlich dick und die Quadrate wurden unterschiedlich groß. Nach dem Zusammenhäkeln war das aber kaum mehr zu merken. Auch die Garne der gleichen Marke wiesen jeweils Unterschiede in der Beschaffenheit aus. Das finde ich seltsam und nervig. In Zukunft werde ich wohl auf eine anderes Garn für solche Projekte zurückgreifen. Welches Garn könnt ihr denn empfehlen?

Das nächste Projekt ist übrigens auch schon angenadelt, aber das zeige ich euch dann in einem separaten Beitrag.

Kollegenstress

Im Job herrscht gerade Zickenterror. Was ich bisher nicht für möglich gehalten habe, ist nun leider Wirklichkeit geworden. Mein geliebter Job wird im Moment durch eine neue, stutenbissige Zimtzicke zum Spießrutenlauf. Wir hatten vor ein paar Wochen schon mal Trouble, aber da habe ich das Ganze dann einfach auf sich beruhen lassen, da man ja schließlich zusammen arbeiten muss. Gestern ist mir jedoch der Kragen geplatzt. Nachdem sie mich ziemlich blöd angemacht hat, ist mir ein gepflegtes “f**k d**h!* rausgerutscht. Das war erleichternd, das sag ich euch und ich hoffe, es hat ihr nicht nur gestern die Sprache verschlagen, sondern für alle Zeit. Nein, ich bin normalerweise nicht so und brauche echt verdammt lange, bis ich hochgehe, aber was zu viel ist, ist zu viel. Die Lust, heute ins Büro zu gehen hält sich in Grenzen – ein unangenehmes Magengrummeln sagt mir, dass ich lieber daheim bleiben sollte. Mach ich aber nicht, schließlich hab ich viel zu tun.

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